Die Orte auf Ærø
Im Nordwesten der Insel liegt
Søby, wo einst Werftindustrie und Fischerei blühten.
In der Inselmitte, an der
nördlichen Küste, liegt Ærøskøbing mit einem Stadtbild wie im 18.
Jahrhundert. Im Jahre 1522 erhielt das Städtchen die
Stadtrechte.
Im Osten, am Ende der Insel, liegt Marstal mit der vorgelagerten
Landzunge Eriks Hale.
Marstal ist ein lebendiges, geschäftiges Städtchen, das wie
kein anderes landesweit von der Seefahrt geprägt ist.

Die Dörfer auf
Ærø
Sie liegen - aufgereiht wie
Perlen - entlang der Hauptverkehrsstraße. Wenn man die
Dorfstraßen entlangfährt, kann man die idyllische Atmosphäre
genießen. Kühe grasen auf üppigen Weiden, und die
gepflegten Häuser und Höfe - oftmals mit Fachwerk und mit Stroh
gedeckt - sind von Steinmauern und Hecken umgeben. Der
Blick fällt auf Gärten mit Blumen und Obstbäumen, und in den
Dorfteichen tummeln sich Enten und anderes Getier.
In Bregninge, Tranderup, Rise
und Ommel findet man Kirchen, und in Vindeballe, Dunkær und Ommel
gibt es Gasthöfe. Die hiesigen Dörfer wirken
ausgesprochen malerisch und Skovby kann zudem mit einer
Sehenswürdigkeit aufwarten - dem
Skovbystenen. Darauf ist
die kurze Inschrift "PN" zu sehen, wobei es sich wahrscheinlich um
die Initialen eines Bauern handelt, der einst hier lebte.
Die Runen auf dem Stein stammen aus der Zeit von 1100 bis
1400. Der Stein wurde 1994 entdeckt und an der
Einfahrt zum Dorf (Den grønne Trekant) wenige Meter vom Fundort
entfernt, aufgestellt. Am gleichen Ort wurde 2001 ein
Stein mit Petroglyphen aus der Bronzezeit aufgestellt, der bei
Blakstens Odde gefunden wurde. Die Dörfer bei
Ommelshoved, Kleven und Strandbyen verfügen über kleine Häfen für
Boote.